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Rhein in Taufers (Südtirol) |
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Tristenbach |
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Länge: 3 SL
Schwierigkeit: W III3+
Eines meiner schönsten Erlebnisse in den Anfängerjahren. Winter 1998/1999.
- Der Zustieg: Von Rhein aus fährt man mit den Auto der Straße entlang und lässt es dann beim letzten Gasthof stehen. Man folgt zu Fuß noch für ca. 10 Minuten der Straße und überquert dann auf der rechten Seite ein Brücke. Von hier aus folgt man nach links gehend einem kleinen Pfad, der vor allem bei Schnee sehr schwierig zu finden ist. Den Eisfall findet man sieht man erst, als man schon knapp unter ihm steht.
- Die erste Seillänge: Der Platz für den Standbau für die erste Seillänge ist eher knapp, und man kann froh sein, wenn nicht gerade eine andere Seilschaft beim werkeln ist. Deshalb ist auch hier zur Zeit der Hochsaison etwas Eile beim Aufstehen geboten, wenn man nicht die ganze Zeit Ausschau auf herabfallende Eisbrocken halten will. Die erste Seillänge ist leicht zu klettern (W2) und verläuft durch eine kleine Schlucht. Länge ca. 30 m.
- Die zweite Seillänge wird dann gleich anspruchsvoller. Ein fast senkrechte Eiswand von ca. 80 m Höhe gilt es zu erklimmen. Mit einer Schwierigkeit von W3+ muss man beim Vorsteigen schon vorsichtig sein. Auf 3/4 der Höhe bieten sich Möglichkeiten einen Stand in der Eiswand zu bauen.
- Die dritte Seillänge ist dann noch ca. 25 m in der Schwierigkeit W3 zu klettern, bis man in die Schlucht eintaucht. Dort bietet ein Holzpfahl eine Möglichkeit einen Stand zum Nachsichern zu bauen. Wenn dieser nicht mehr vorhanden sein sollte, so sollten doch genug andere Sicherungsmöglichkeiten vorhanden sein.
- Die Aussicht:Es ist ein super Gefühl, wenn man die Aussicht auf das Tal und das herrliche Wetter genießt und den kalten, scharfen Geruch des Eises in der Nase spürt. Der Weg führt nun weiter der Schlucht entlang. Nun geht man entweder gerade aus, oder man folgt der Flussbiegung nach links.
- Beim Ausstieg haben Sie drei Möglichkeiten:
- Sind Sie gerade aus gegangen, so haben Sie nicht mehr viel zu klettern, und Sie erreichen nach ca. 200-300 m einen Pfad dem Sie dann nach rechts folgen und der Sie dann geradewegs ins Tal bringt.
- Wollen Sie noch ein bisschen in leichter Schwierigkeit Klettern so folgen Sie dem Flussbett nach links und Sie erreichen dann eine Hochebene von der aus Sie sich nach rechts wenden und einen Pfad erreichen, der Sie ins Tal bringt.
- Haben Sie noch nicht genug von der ganzen Kletterei, so bietet sich nach ca. 10 m auf der rechten Seite eine senkrechte Wand, die ebenfalls auf die Hochebene führt. Dieser Ausstieg ist etwas schwierig, da er nicht besonders gut zu sichern geht und im oberen Teil von Sträucher bewachsen ist!
- Der Abstieg: Sie folgen einfach dem Pfad (immer Rechts halten) und sie kommen wieder zur Brücke runter, die Sie beim Zustieg überquert haben.
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Ich am Fuß der zweiten Seillänge |
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Als ich es fast bis zum ersten Stand geschafft habe steigt Roland in die zweite Seillänge ein. |
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In Aktion bei der zweiten Seillänge, welche mit WI3 angegeben ist. |
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Der Ausstieg aus der dritten Seillänge. Wunderbare Aussicht auf das Tal und auf die schneebedeckte Schlucht. |
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Beim Nachsichern meines Kletterkollegen Roland, der gerade in der dritten Seillänge klettert. Mit dem Blick bereits in die tiefe Schlucht hineinschweifend. |
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Das Gran Finale. Ein senkrechter Ausstieg zwischen Alpenrosen und Gestrüpp von ca. 6 m, der es aber in sich hat. |
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Routenbeschreibung |
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