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Theorie
Lawinenarten
Bei einer Hangneigung zwischen 28 Gard und 50 Grad können Lawinen entstehen. Ist der Hang zu flach, kommen die Schneemassen erst gar nicht ins Rutschen; ist er zu steil, rutscht der frisch gefallene Schnee gleich ab.

Experten unterscheiden 3 Lawinenarten:
  • Schneebrett:
    Schneebrett Fällt Neuschnee auf eine glatte, etwa mit Raureif bedeckte Schneeschicht, kann die gesamte Decke ins Rutschen kommen. Unterhalb einer scharfen Abrisskante donnern dann bis zu 30 Tonnen schwere Schollen mit bis zu 80 km/h den Hang hinab. Oftmals lösen Schneebretter auch Lockerschneelawinen aus.

  • Lockerschneelawine:
    Lockerschneelawine Eine Handvoll abrutschender Neuschnee reicht, um eine gewaltige Pulverschneelawine auszulösen. Der lockere Schnee reißt immer mehr Flocken mit, wird an Felsen verwirbelt und rast schließlich mit einer Geschwindigkeit von 350 km/h zu Tal. Die Druckwelle lässt Menschen keine Chance. Auch wenn man nicht direkt von der Lawine erfasst wird, die Stärke der Druckwelle bildet einen Sog, der Bäume und Menschen mitreißt und das Atmen unmöglich macht.

  • Fließlawinen:
    Fließlawine Besonders im Frühjahr, wenn der Schnee nass, der Untergrund aber noch gefroren ist, können ganze Hänge auf der galtten Fläche ins Rutschen kommen. Mit einem Druck von 100 Tonnen pro Quadratmeter walzen Fließlawinen alles nieder. Sie sind so hart, dass Opfer teilweise mit Sägen befreit werden müssen.

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